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Kürbiszeit

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🌿 Cremige Kürbissuppe mit einem Hauch Magie

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g, ungeschält verwendbar)
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch (oder Sahne, je nach Geschmack)
  • 2 EL Olivenöl oder Butter
  • Saft einer halben Orange
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Curry (optional, für eine orientalische Note)
  • Kürbiskerne & frische Kräuter (z. B. Petersilie oder Koriander) zum Garnieren


Zubereitung:

  • Kürbis halbieren, Kerne entfernen und in Stücke schneiden. (Beim Hokkaido kannst du die Schale mitkochen, sie wird weich und gibt schöne Farbe.)
  • Zwiebel, Knoblauch, Möhren und Ingwer schälen und grob würfeln.
  • Alles in einem großen Topf im Olivenöl anschwitzen, bis es leicht duftet.
  • Kürbiswürfel dazugeben, kurz mitrösten.
  • Mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  • Mit Kokosmilch (oder Sahne) verfeinern und mit dem Pürierstab cremig mixen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma, Curry und Orangensaft abschmecken.
  • Zum Servieren mit Kürbiskernen und frischen Kräutern bestreuen.

 

Es heißt, dass der Kürbis im Herbst nicht nur ein Nahrungsmittel ist, sondern ein Tor zur Fülle. In alten Überlieferungen galt er als Sinnbild für die Sonne, die sich in ihr goldenes Kleid zurückzieht, um uns dennoch Wärme zu schenken.

Wenn du deine Kürbissuppe zubereitest, darfst du dir vorstellen, dass jede Zutat eine kleine Botschaft trägt:

Der Kürbis steht für Erdung und Schutz – er stärkt deine innere Mitte.
Die Möhren bringen Licht in dunklere Tage, wie kleine Sonnenstrahlen im Topf.
Der Ingwer wärmt von innen und erinnert dich daran, dass Lebenskraft immer in dir pulsiert.
Der Orangensaft gibt einen Hauch Frische – ein Symbol für das Neue, das schon im Verborgenen wächst.

Während die Suppe köchelt, kannst du ein kleines Ritual daraus machen: Stell dir vor, du rührst Dankbarkeit in den Topf – Dank für alles, was in diesem Jahr gewachsen ist, in dir und um dich herum. Mit jedem Löffel, den du später genießt, nährst du nicht nur deinen Körper, sondern auch dein Herz.

Und wer weiß: Vielleicht hat schon die eine oder andere Seele deiner Ahnen über die duftenden Schwaden hinweg zugelächelt. Denn früher glaubte man, dass die Ahnen im Herbst besonders gern mit am Tisch sitzen – unsichtbar, aber spürbar nah.

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